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SPD Neutraubling.

Schließung Standort Fa. Faurecia Neutraubling in 2013 - Antrag SPD :

Wirtschaft

Nachdem im MZ-Bericht vom 11.10.2012 das unabdingbare „Aus“ des Unternehmens Faurecia in Neutraubling für Herbst 2013 vorhergesagt wurde, haben wir sofort den IG-Metall-Fachsekretär, Herrn Werner Hasenbank, zu unserer Fraktionssitzung am 15.10.2012 eingeladen. Darüber hinaus hat die SPD-Fraktion mit dem Betriebsrat von Fa. Faurecia am 17.10.2012 ein Gespräch geführt. Dabei wurde uns bestätigt, dass die Schließung im Herbst 2013 stattfinden wird. Die bisherigen Verhandlungen über Sozialpläne sind gescheitert. Für die 102 Arbeitnehmer der Fa. Faurecia bedeutet dies den unabdingbaren Verlust des Arbeitsplatzes.

Die SPD-Fraktion hat deshalb einen Antrag mit nachstehendem Wortlaut bei der letzten Stadtratssitzung verlesen und an Herrn Bürgermeister Heinz Kiechle übergeben:

Die SPD-Stadtratsfraktion bittet, dass sich die Stadt Neutraubling einmischt und entsprechende Gespräche führt:

Wir beantragen wie folgt:

a) Eine große Zulieferfirma plant in naher Zukunft in Neutraubling weiter zu expandieren und mehrere Hundert neue Arbeitsplätze zu schaffen. Wir bitten die Stadt Neutraubling bereits heute mit dem Unternehmen Kontakt aufzunehmen, um herauszufinden, inwieweit Bereitschaft bestünde, Mitarbeiter von Fa. Faurecia zu übernehmen.

b) Laut unseren Informationen wird die Fa. BMW die Fertigung der Frontend-Module für die neuen Modellserien im Regensburger Werk selbst bewerkstelligen. Wir bitten die Stadt Neutraubling deshalb mit der Firmenleitung von BMW Gespräche zu führen und abzuklären, ob eine Übernahme der Faurecia-Mitarbeiter im BMW-Werk Regensburg ermöglicht werden könnte.

Als Stadt Neutraubling müssen wir Verantwortung übernehmen und alle Möglichkeiten ausschöpfen, um Arbeitsplätze zu erhalten.


Wir dürfen uns freuen, wenn neue Arbeitsplätze in Neutraubling entstehen. Unsere Aufgabe muss es aber auch sein, um vorhandene Arbeitsplätze zu kämpfen.

Dabei spielt für uns nicht nur der wirtschaftliche Aspekt eine Rolle, sondern vor allem auch das persönliche Schicksal, das hinter jedem Arbeitsplatz steht.

Gabriele Drallmer
1. Fraktionsvorsitzende
im Namen der SPD-Fraktion

 

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